Podiumsdiskussion BDS/ Aurelium

Irgendwann im Januar klingelte mein Telefon, und Antonia Lang (Bosch Service Lappersdorf, Bund der Selbständigen Lappersdorf) war am Apparat. Anlass war eine Podiumsdiskussion, die der BDS (Bund der Selbständigen) Lappersdorf geplant hatte, und an der idealerweise alle drei BürgermeisterkandidatInnen teilnehmen sollten. Mir gefiel die Idee sofort, allerdings wollte ich mich noch mit meinem Team absprechen. Das war auch gut so, hatten wir doch für den selben Tag auch eine Veranstaltung geplant und hierfür bereits Veranstaltungsort und Referentin fest „gebucht“. An diesen Termin hatte ich in dem Moment gar nicht mehr gedacht. Wir beschlossen aber sofort, unseren eigenen Termin wenn möglich zu verschieben, denn die Chance einer solchen Podiumsdiskussion erschien uns als einmalig. Gesagt, getan – ich konnte Antonia Lang zurückrufen und zusagen.

Ca. 2 Wochen vor Veranstaltungstermin bekam ich von Frau Seltenreich vom BDS  eine E-Mail mit möglichen Fragen und dem geplanten Ablauf. Die Fragen bezogen sich entgegen meiner Erwartungen nicht ausschließlich auf die wirtschaftliche Entwicklung der Marktgemeinde, sondern umfassten viele Teile des Zusammenlebens (wie Wohnungsbau, Angebote für die Jugend, Verwaltung und Einiges mehr). Natürlich beschäftigen wir uns jederzeit mit der Entwicklung des Marktes Lappersdorf, und haben nicht erst mit der Niederschrift unseres Wahlprogramms Ideen entwickelt. Daher war ich mir sicher, zu allen Fragen – soweit sie sich nicht allzu sehr auf verwaltungsinterne Abläufe konzentrieren würden – etwas sagen zu können.

Wir besprachen diese und mögliche andere Fragen also zunächst in unserem Wahlkampfteam, aber selbstverständlich stimmte ich mich – vor allem, was zurückliegende Entscheidungen anging – mit unseren „alten Hasen“ zusätzlich ab. Besonders auf Nachfragen wollte ich gut vorbereitet sein. Ein oder zwei Tage vor der Diskussion erreichte mich dann plötzlich über die MZ die Anfrage, warum Christian Hauner die Teilnahme an der Diskussion abgesagt habe. Bis dahin hatte ich zwar schon entsprechende Gerüchte gehört, aber so war die Information doch neu für mich. Ich antwortete, dass ich die Absage sehr bedauerlich fände, denn gerade der direkte Vergleich war ja das direkte Ziel der Veranstaltung gewesen. Mehr konnte ich dazu aber auch nicht sagen.

Am 19.2. am frühen Abend war es dann soweit. Der BDS und das Team im Aurelium hatten die Veranstaltung gut vorbereitet, und bei meinem Eintreffen wurde ich direkt von Frau Seltenreich, Antonia Lang und dem Moderator Lukas Sendtner von TVA begrüßt. Herr Sendtner erklärte mir nochmals den Ablauf und die festgelegte Antwortzeit von maximal 2 Minuten pro Frage. Ein auf einem I-Pad dargestellter Timer auf unserem Podium würde die Zeit jeweils anzeigen. Diese Vorgehensweise fand ich sehr gut, denn es sollten viele Fragen gestellt werden, und es ging hier nicht um die Vorstellung des kompletten Wahlprogramms, sondern um einen Eindruck für das Publikum.

Der Saal füllte sich schnell, und wir begannen pünktlich mit unserer Diskussionsrunde. Zu Beginn war ich doch noch etwas nervös – schließlich hatte ich so ein Format vorher noch nie bestritten. Dies legte sich jedoch schnell. Schließlich war ich gut vorbereitet, und ich kam mit dem knappen Antwort-Format auch deutlich besser zurecht als mein Mitbewerber von der CSU. Nach einer reichlichen Stunde hatten wir alle vorbereiteten Fragen beantwortet, und waren dabei sehr fair miteinander umgegangen. Nach einer kurzen Pause ging es dann in eine zweite Runde, bei der Fragen und Anmerkungen aus dem Publikum kommen sollten. Dabei meldeten sich vor allem Bürgerinnen und Bürger zu Wort, die zu einzelnen Punkten oder aber auch zu zurückliegenden Entscheidungen des Gemeinderates etwas sagen wollten.

Insgesamt fand ich diese Art der Veranstaltung sehr gelungen. Uns KandidatInnen für das Bürgermeisteramt bot sich eine gute Gelegenheit, uns und unsere Konzepte für die Marktgemeinde vorzustellen. Die Bürgerinnen und Bürger wiederum konnten uns im direkten Vergleich erleben und uns zusätzlich auch Fragen stellen. Die Rückmeldungen aus dem Publikum waren später durchgehend positiv, und ich bin mir sicher, dass sich dieses Format auch für zukünftige Wahlen anbietet. Herzlichen Dank also auch an dieser Stelle nochmals an den BDS Lappersdorf, den Moderator und auch an die interessierten Bürgerinnen und Bürger, für diese wunderbare Veranstaltung.