Neujahrs- und Vereinsempfang

Im Zuge der Wahlkampfplanung entstand die Idee, bei einem Neujahrsempfang uns als KandidatInnen, aber auch unsere Ziele für den Markt Lappersdorf, vorzustellen. Dabei würde sich auch die Gelegenheit ergeben, mit MitbürgerInnen ins Gespräch zu kommen. Schnell war für uns auch klar, dass wir zu diesem Empfang gern alle Ehrenamtlichen im Markt Lappersdorf gesondert einladen wollten.

So viele engagierte Menschen leben und wirken im Markt Lappersdorf – ihre Arbeit geht jedoch außerhalb des eigenen Vereins oft unter. Auch die Existenz der einzelnen Vereine ist gerade Zugezogenen häufig nicht einmal bekannt. Wir wählten also die Bezeichnung Neujahrs- und Vereinsempfang und gestalteten eine weihnachtliche Postkarte. Wir suchten aus dem Vereinsverzeichnis der Gemeinde (das man erst einmal finden muss…) alle Vereine und Gruppierungen und die Namen und Adressen ihrer Vorsitzenden heraus. So sendete ich als Bürgermeisterkandidatin für den Markt Lappersdorf allen Vereinsvorsitzenden in der Marktgemeinde Weihnachtsgrüße und lud sie zu unserem Neujahrs- und Vereinsempfang ein.

Über das Konzept der Veranstaltung waren wir uns schnell einig. Wir wollten uns natürlich präsentieren, aber wir wollten auch, dass es eine besondere und unterhaltsame Veranstaltung ist. Die Idee für ein Kabarett stand also bald im Raum; nun galt es, die passenden Künstler für uns zu finden. Einige von uns hatten Schmarrnkerl und Funkerl bereits bei Auftritten gesehen, und alle hatten ihr Programm und ihre Art amüsant gefunden. Eine Anfrage an die beiden ergab Interesse, also galt es nun, den passenden Raum zu finden. Hier dachten wir zuerst an das Aurelium, jedoch waren uns die Kosten für den Saal mit Bühne zu hoch. Alternativ bieten sich für Veranstaltungen, bei denen eine Bühne benötigt wird, der Pfarrsaal Lappersdorf und eventuell noch das Gasthaus Prössl in Hainsacker an (dieses hat zwar keine Bühne, aber der Saal ist groß genug). Ich wollte die Veranstaltung gern im Kernort Lappersdorf machen, da ich hier wohne, und auch gern Menschen in meinem direkten Umfeld ansprechen wollte. Frau Weinzierl vom Pfarrbüro half mir, einen passenden Termin zu finden, und die Sache war geklärt. Da wir auch Familien und Senioren ansprechen wollten, entschieden wir uns für einen Sonntag Nachmittag – hier haben die meisten Menschen Zeit, und niemand wird ausgeschlossen, weil gerade Kinder ins Bett gebracht oder Essen gekocht werden muss.

Leider kamen von den Vereinen nur sehr wenige Rückmeldungen, einige wenige sagten zumindest ab. Von anderen Vereinen bekamen wir mit, dass die Einladung im Vorstand gar nicht erwähnt wurde, was wir sehr schade fanden. Trotzdem fanden am Sonntag viele Interessierte den Weg zu uns in den Pfarrsaal, und ich muss sagen, dass der Nachmittag meine Erwartungen dann doch noch übertroffen hat. Bei Sekt, Kaffee und Kuchen bot der Pfarrsaal ein passendes Ambiente für Unterhaltungen und unser geplantes Programm.

Die Aufführung der beiden Comedians Schmarrnkerl und Funkerl war sehr lustig – wir wurden zum Amüsement der Gäste als KandidatInnen kräftig durch den Kakao gezogen, aber dadurch auch auf unterhaltsame Weise ein wenig vorgestellt. Anschließend stellte ich mich anhand einer Power-Point-Präsentation als Bürgermeisterkandidatin der SPD im Markt Lappersdorf als Person vor. Dabei sprach ich auch über die Aktivitäten der SPD im vergangenen Jahr, und über unsere Ziele nach der Kommunalwahl. Diese können Sie in unserem Wahlprogramm nachlesen, und in verkürzter Form auch auf unserem neuen Flyer, der in den nächsten beiden Wochen an die Haushalte in der Marktgemeinde verteilt wird. Auch diese Vorstellung kam bei unseren Gästen gut an, und ich konnte mich im Anschluss mit einigen BesucherInnen noch darüber unterhalten und austauschen.

Ich freue mich, dass unser Empfang gut angenommen wurde, und dass viele BesucherInnen die Möglichkeit genutzt haben, mich und unsere KandidatInnen kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen. Nun hoffe ich, in den kommenden Wochen bei Hausbesuchen mich noch vielen LappersdorferInnen vorstellen zu können – gerne können Sie mich auch einladen, dann bringe ich sogar Kuchen mit…