Wir verteilen unsere KandidatInnen-Flyer

Die Weihnachtstage gingen sehr ruhig vorbei – ganz bewusst nahm ich mich aus dem Wahlkampf für ein paar Tage heraus und verbrachte die Zeit ausschließlich mit meiner Familie. Nach den Feiertagen, an denen wir auch viel Zeit mit den Großeltern und der Verwandtschaft verbrachten (sowohl in Regensburg als auch in Jena), blieben immer noch einige Tage, an denen wir gemeinsam Spiele spielten, vorlasen, und überhaupt Zeit miteinander hatten.

Gleich im neuen Jahr ging es aber wieder los: unser KandidatInnen-Flyer war gedruckt und konnte verteilt werden. Anhand der Auflage des Mitteilungsblattes und aus der Erfahrung vergangener Jahre wissen wir ungefähr, wie viele Flyer wir verteilen müssen, damit wirklich jeder Haushalt im Markt Lappersdorf ein Exemplar bekommt. Denn unser Anspruch ist natürlich, uns und unser Programm in allen Haushalten bekannt zu machen.

Wir teilten also das Gebiet im Markt Lappersdorf wie immer auf die einzelnen Ortsvereine auf: Hainsacker, Kareth und Lappersdorf. Zum Glück haben wir in allen Ortsvereinen Mitglieder, die bereit sind, diese Laufarbeit auf sich zu nehmen. Im Ortsverein Lappersdorf verteilten wir zu viert (eigentlich zu fünft, denn auch mein Mann übernahm einige Straßen): einmal in Lorenzen, dann in Pielmühle, am Hohen Sand und im restlichen Lappersdorf plus Oppersdorf. Unser Flyer enthielt neben einem kurzen Text zu mir als Bürgermeisterkandidatin für Lappersdorf auch Bilder und einige Informationen zu unseren 24 KandidatInnen für den Marktgemeinderat. Wir haben wirklich ein tolles Team, das zur Wahl am 15.03.2020 antritt!

Ich trage immer gern selber Flyer aus. Erstens macht mir das Laufen grundsätzlich Freude; ich gehe auch in meiner Freizeit gerne joggen oder auch spazieren. Flyer verteilen ist aber natürlich anstrengender als ein Spaziergang, denn man wechselt ständig die Straßenseite und hält permanent Ausschau nach Briefkästen. Etwas unangenehm ist es immer, wenn der Briefkasten sich auf dem Grundstück hinter dem Tor befindet: es kostet immer etwas Überwindung, einfach ungefragt ein Grundstück zu betreten. Oft ist auch die Etikettierung auf den Briefkästen schwierig für uns. Häufig klebt ein Schild auf den Briefkästen: Keine Werbung. oder Keine Reklame. Hier dürfen wir eigentlich nichts einwerfen, da Wahlprospekte rechtlich als Werbung gelten (anders als zum Beispiel „Einkauf Aktuell“, das eine Postwurfsendung ist…). Viele wissen das allerdings nicht. Auch in meinem Bekanntenkreis wird mir immer wieder erzählt, das Wahlprospekte sehr wohl willkommen seien. Man wolle ja schließlich wissen, wer sich zur Wahl stelle, und mit welchen Zielen. Nur Werbung wolle man eben nicht. Dieses Missverständnis macht es immer zu einer Gratwanderung, ob man in diese Briefkästen nun einen Prospekt einwirft oder nicht.

Einfacher ist es, wenn sich gerade jemand auf dem Grundstück aufhält. In diesem Fall kann ich direkt fragen, ob ich den Prospekt übergeben darf, und kann mich bei dieser Gelegenheit sogar gleich vorstellen. Immer wieder ergeben sich auf diese Weise nette Gespräche. Sehr selten kommt es vor, dass Leute mich unhöflich abweisen. In der Regel sind die Menschen im Markt Lappersdorf sehr aufgeschlossen und interessiert!

Leider sind uns am Schluss tatsächlich die Flyer ausgegangen, sodass doch nicht jeder Haushalt einen bekommen hat. Sollten Sie keinen SPD-Prospekt in ihrem Briefkasten gefunden haben, aber dennoch interessiert sein, schreiben oder sprechen Sie uns gerne an! Unseren KandidatInnen-Flyer finden Sie aber auch auf dieser Homepage.