Das Wahlprogramm entsteht

Bereits zu unserer Klausurtagung Ende Juli nahm die inhaltliche Aufstellung der SPD im Markt Lappersdorf für die nächsten Jahre Form an. Die Stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins Lappersdorf, Daniela Herbrecher, konnte in die Vorbereitung und Durchführung der inhaltlichen Debatte ihre Kompetenzen im Erfassen kommunalpolitischer Handlungsfelder hervorragend einbringen.

So hatte sie bereits im Vorfeld eine Matrix erstellt, die verschiedene Handlungsfelder ebenso darstellte, wie die Personengruppen, die davon jeweils betroffen sind. So haben Kinder ganz andere Ansprüche an ihr Wohnumfeld als Rentner, Alleinstehende andere als Familien usw. Auch die unterschiedliche wirtschaftliche und soziale Situation wollten wir natürlich berücksichtigen. In unserer schönen Gemeinde leben viele Menschen, die – aus welchen Beschäftigungsverhältnissen auch immer – monatlich über ein hohes Einkommen verfügen. Es gibt aber auch genügend EinwohnerInnen, die oft auch trotz harter Arbeit von sehr wenig leben. Alle sind sie aber gleichermaßen Teil unserer Gemeinde und haben ein Recht darauf, dass ihre Bedürfnisse wahrgenommen werden und sich im politischen Handeln auch widerspiegeln.

In einem ersten Schritt also sammelte Daniela alle Themen, die im Plenum genannt wurden bzw. vorher von unseren Mitgliedern schriftlich dargelegt wurden, und ordnete sie den einzelnen Bereichen zu. Wie zu erwarten, wurden die Bereiche Soziales und Infrastruktur besonders häufig genannt. 

Nachdem dieser Schritt getan war – und dieser Prozess dauerte tatsächlich einige Stunden – setzten wir uns in der Sportgaststätte Bella Bollywood nebenan zum Mittagessen zusammen. Frisch gestärkt konnten wir danach wieder ans Werk gehen. Nun galt es, unsere Ideen zu konkreten Vorschlägen zusammenzufassen. Nun kamen wir deutlich schneller voran – unser Wahlprogramm begann allmählich, in unseren Köpfen Form anzunehmen.

Den Sommer über ließen wir diese Rohform erst einmal sacken. Das war auch gut so, denn schnell zeigte sich, dass – angestoßen von unserer Klausur – noch einige weitere Themen und Bereiche aufkamen, die uns wichtig waren. Also kamen wir Ende September noch einmal in kleinerem Rahmen zusammen, und arbeiteten diese Themen in unsere Grundstruktur ein. Auch befassten wir uns jetzt damit, welche Priorität manche Bereiche haben sollten und diskutierten durchaus kontrovers, aber konstruktiv. 

Nun befinden wir uns in den finalen Zügen: das Wahlprogramm steht und befindet sich in der Layout-Phase. Hier ist wie immer unsere Genossin Carolin Wagner, Ortsvereinsvorsitzende in Kareth, federführend. Dank ihrer Ideen und ihrer technisch gelungenen Umsetzung wird unser Wahlprogramm nicht nur inhaltlich sondern auch optisch überzeugen! 

Nun freue ich mich darauf, unser Programm bald öffentlich vorstellen zu können. Ich bin davon überzeugt, dass wir viele gute Ideen für die Gestaltung des Zusammenlebens in unserer schönen Marktgemeinde entwickelt haben, und hoffe, dass ich als Bürgermeisterin in Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat viel davon werde umsetzen können!